Baukasten

IT-Security nach dem Baukastenprinzip

Viele Unternehmen beherbergen heute einen regelrechten historisch gewachsenen Dschungel an Lösungen und Tools, die vielschichtig miteinander vernetzt sind. Einzelne Komponenten lassen sich nicht mehr isoliert betrachten – geschweige denn absichern. Die IT-Security wird somit zu einer komplexen, aufwendigen und zeitintensiven Aufgabe, die für viele IT-Abteilungen intern nicht mehr allein zu stemmen ist. Managed Security Service Provider (MSSPs) punkten hier, weil sie nicht nur einzelne ausgeklügelte End-to-End Managed Security Services bieten, sondern auch passende Schwester-Services im Portfolio haben, die nahtlos zusammenarbeiten – wie etwa Managed Firewall und dazu passend Managed WLAN und E-Mail Security. So lässt sich ein eng verwobenes Security-Netz um die gesamte Unternehmens-IT spannen, das fähige IT-Experten beim Provider betreiben und überwachen. Auf dieses effektive Konzept setzen nun immer mehr Unternehmen. 

Services nach dem Baukastenprinzip kombinieren

Viele Unternehmen starten mit einem Core-Service wie Managed Firewall in die MSS-Welt. Denn Firewalls sind mit ihren mittlerweile unzähligen Konfigurationsmöglichkeiten und stetigen Aktualisierungen wartungsaufwendig und damit fehleranfällig. Beim MSSP kümmern sich dann erfahrene IT-Security-Spezialisten um alle Prozesse rund um Change, Incident, Problem und Patch Management und stellen so die Verfügbarkeit innerhalb der Servicezeiten sicher. 

Im Anschluss können Unternehmen nach dem Baukastenprinzip weitere Schwester-Services hinzubuchen. So ist beispielsweise oft die E-Mail-Security in Kombination mit einer Managed Firewall sinnvoll. Hier schaltet sich der MSSP sozusagen als externe Filter-Instanz zwischen den Mail-Verkehr. Legitime Absender lassen sich so wirkungsvoll von Spam-Sendern unterscheiden und der Betrieb ist durch die erhöhte Servicetiefe, die der Provider bietet, besser geschützt. Auch weitere ergänzende Services sind denkbar. Wenn beispielsweise kurzfristig viele Mitarbeiter ins Home Office wechseln müssen, können Unternehmen flexibel Secure Access und Multi-Faktor Authentifizierung komplementär zur Firewall hinzufügen und so auf neue Bedingungen reagieren.

Individuelle Auswahl der zugrundeliegenden Technologien

Neben der leichten Kombinierbarkeit der Services profitieren Unternehmen von der Palette an Technologien innerhalb der unterschiedlichen Serviceklassen. indevis arbeitet hier mit führenden Herstellern zusammen – im Bereich Firewall beispielsweise mit Fortinet und Palo Alto Networks. Aus zahlreichen Kundenprojekten haben wir ein tiefes Know-how über die Hersteller-Technologien aufgebaut und sind bei Aktualisierungen stets auf dem neuesten Stand. In der Zusammenarbeit mit uns können Unternehmen sich also darauf verlassen, dass wir für einen Managed Security Service die jeweils am besten geeigneten Hersteller-Technologien auswählen.

IT-Sicherheit aus einer Hand reduziert Aufwand und Risiken 

Auch der reduzierte administrative Aufwand spricht neben der flexiblen Kombinierbarkeit dafür, Managed Security Services möglichst aus einer Hand zu beziehen. So muss das Unternehmen interne Abläufe und Prozesse nicht mehrfach unterschiedlichen Dienstleistern darlegen. Stattdessen können sich Kunde und Provider auf die Servicetiefe fokussieren und die IT-Sicherheit im Unternehmen auf ein höheres Level heben. Nicht zuletzt ist so auch die Schlagkraft im Major Incident Fall höher, da das Unternehmen nicht erst mehrere Dienstleister koordinieren muss. 

Fazit 

Unternehmen können einen Core Service wie etwa eine Managed Firewall schnell durch weitere Services ergänzen. Das Baukastenprinzip sorgt für erhöhte Flexibilität und ermöglicht Unternehmen, stetig neuen IT-Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Kommt die Strategie aus einer Hand, lässt sich das Zusammenspiel der Systeme leichter managen und der Provider kann tiefer in alle Security-Prozesse einsteigen. Kunden profitieren sowohl von der leichten Kombinierbarkeit der Services als auch von den unterschiedlichen Lösungen innerhalb der Serviceklassen, die sich je nach Anforderungsprofil flexibel einsetzen lassen. Denn nur, wenn die Lösungen nahtlos zusammenspielen, ist die Unternehmens-IT bestmöglich gegen Cyberangriffe geschützt. 

Lisa-Marie Roth
Lisa-Marie Roth

Senior Marketing & PR Manager, indevis

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