Irony Alert

Wann Sie keinen Managed Security Service Provider benötigen

Wir haben die närrische Jahreszeit zum Anlass genommen, einmal anders an das Thema IT-Sicherheit heranzugehen und uns überlegt, wann Unternehmen auf keinen Fall Managed Security Services benötigen und für wen ein externer Dienstleister im Bereich IT-Security völlig überflüssig ist.

Ihre IT-Abteilung ist so groß, dass Sie aus den Vollen schöpfen können

Sie haben eine ausreichend große IT-Abteilung, sodass Sie fast nicht mehr wissen, wohin mit dem ganzen Fachpersonal? Dann gehören Sie zu den glücklichen Unternehmen, denen nicht nur genügend personelle Ressourcen zur Verfügung stehen, sondern die auch noch mit tiefgreifendem Know-how gesegnet sind. 

Besonders erfreulich ist es, wenn Sie für alle Bereiche gleich mehrere Experten zur Verfügung haben, die sich gegenseitig vertreten können. Denn dann haben alle Mitarbeiter genügend Zeit, sich tief in die Materie einzuarbeiten und alles optimal zu überwachen.

Dank genügend zertifizierten Personals gibt es weder Probleme, wenn ein Kollege im Urlaub weilt, noch falls doch einmal jemand das Unternehmen verlässt. Machen Sie sich gerne vom Know-how einzelner Mitarbeiter abhängig, ist es selbstverständlich nicht einmal notwendig, die Expertise auf mehrere Köpfe zu verteilen.

In diesen Fällen benötigen Sie kein professionelles Betriebskonzept eines externen Experten, dem Sie das Management Ihrer Systeme anvertrauen können.

Know-how ist nicht so wichtig. Hauptsache irgendjemand bedient die Systeme

Sie sind nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss gekommen, dass für Ihr Unternehmen tiefgreifende Expertise gar nicht so wichtig ist – egal ob inhouse oder durch externe Experten? Solange jemand die vielen blinkenden Warnleuchten im Blick behält, sind Sie zufrieden. In diesem Fall ist es nicht tragisch, wenn Ihre IT-Experten einmal nicht im Haus sind. Vermutlich beschäftigen Sie nicht einmal einen Admin. Dann können die Kollegen der verschiedenen Abteilungen aushelfen, Monitore beobachten und diese bei einem Zwischenfall einfach ausschalten, getreu dem Motto „was ich nicht sehe, ist auch nicht passiert.“

Ihr Unternehmen hat unbegrenzte Mittel

Es soll Unternehmen geben, für die Geld keine Rolle spielt. Denn Sie haben genügend davon. Diese Firmen benötigen sicher keinen zertifizierten Managed Security Service Provider. Denn Sie können sich die besten Systeme kaufen, regelmäßig erneuern und das Fachpersonal exorbitant gut bezahlen, das sich um die Systeme kümmert. So wird immer jemand zur Stelle sein, der das nötige Know-how mitbringt. Sie müssen sich dann allenfalls noch Gedanken darum machen, dass neue Leute schnell genug eingelernt werden – sofern Ihnen überhaupt wichtig ist, dass genügend Expertenwissen vorhanden ist. Sollte mal was verschlüsselt werden bezahlen sie einfach den Erpresser.

IT-Sicherheit ist für Ihr Unternehmen nicht so wichtig

Sie halten IT-Sicherheit nicht für besonders relevant, denn Ihr Unternehmen wird sowieso niemals einem Angriff ausgesetzt sein? Es reicht dann, wenn Sie wissen, wie man Firewall schreibt und vielleicht irgendwo eine stehen haben. In diesem Fall haben Sie vermutlich keinen internen IT Experten.

Sind Sie eventuell doch etwas besser ausgestattet, halten aber getrennte Insellösungen für die beste Alternative? Dann sollte ein grober Überblick über all Ihre IT-Systeme und die IT-Sicherheit ausreichen. Wozu also ein spezialisierter Dienstleister, der einen ganzheitlichen Blick auf die IT-Sicherheitslandschaft wirft? 

Die Digitalisierung halten Sie nur für eine Modeerscheinung

Unternehmen, die glauben, dass die Digitalisierung nur ein vorübergehender Trend ist, müssen sich nicht zwingend damit beschäftigen, dass Ihre Systeme abgesichert sind. 

Besonders wenn Sie – wovon in diesem Fall auszugehen ist – noch mit etwas älterer Technik arbeiten, sind Sie vermutlich ganz unbesorgt. Ein PC mit einer einzigen E-Mail Applikation und ein Drucker sind die einzigen technischen Hilfsmittel, die Ihre Mitarbeiter benötigen. 

In diesem Fall kommen Sie mit den alltäglichen Problemen wie Data Breaches, Datenverlust oder unsicheren APIs, die viele IT-Abteilungen beschäftigen nicht in Berührung. Folglich gibt es nichts, was zwingend abgesichert werden müsste und Sie können ganz beruhigt sein. 

Solange das Bauchgefühl stimmt, ist die Welt in Ordnung

Wenn Sie an Ihre IT-Infrastruktur und deren Absicherung denken, haben Sie ein gutes Bauchgefühl? Es sagt Ihnen, dass Ihre eigenen Systeme und die Systeme, die in der Cloud laufen, schon irgendwie richtig konfiguriert sind. Wenn Sie wissen, dass Sie sich immer auf Ihren Bauch verlassen können und deshalb ruhig schlafen, benötigen Sie keinen gewissenhaften MSSP, der ein durchdachtes Betriebskonzept erarbeitet.

Compliance und SLAs sind nur von untergeordneter Bedeutung

Vielleicht haben Sie sich schon einmal oberflächlich mit den Themen Compliance und Verfügbarkeit beschäftigt. Der Datenschutz ist in Ihrer Branche allerdings zu vernachlässigen und es spielt auch keine Rolle, wie schnell IT-Probleme behoben werden. Die Hauptsache ist doch, dass alles irgendwann wieder läuft – ob das morgen oder in ein paar Monaten der Fall sein wird, ist nicht von Bedeutung. Etablierte Prozesse, mit denen Sie Compliance Anforderungen begegnen können und die Verfügbarkeit Ihrer Systeme sicherstellen, benötigen Sie nicht – und damit auch keinen MSSP, der strukturiert Prozesse etablieren kann.


Falls Sie allen Punkten zustimmen können, gehören Sie zu den Menschen, die sich über IT-Sicherheit keine Gedanken machen müssen. Sie sind sicher von Haus aus sehr gut aufgestellt. Wenn Sie allerdings zu dem Schluss gekommen sind, dass es sich doch lohnen könnte, eine Zweitmeinung zu Ihrer IT-Security einzuholen, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Falls Sie sich erst einmal orientieren möchten, machen Sie doch einfach unseren Managed Security Services Self-Check, um herauszufinden, ob MSS für Sie eine Option wären.

Bildquell: Argus - stock.adobe.com

Lisa-Marie Roth
Lisa-Marie Roth

Senior Marketing & PR Manager, indevis

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